Regeln der Institution durchsetzen

Stichwörter:

  • Es bestehen Richtlinien, Regeln, Vorgaben der Institution, die die Funktionsweise und das Zusammenleben regeln und die sowohl dem Klientel als auch den PSA bekannt sind

  • PSA haben grundsätzlich den Auftrag, nach den Regeln der Institution zu handeln

  • Das Klientel weigert sich, eine an sie gestellte Anforderung zu erfüllen bzw. verstösst gegen eine Regel

  • Die Situation kann ein Momentum des Grenzen Testens enthalten

  • Die Situation kann auch für nicht-direkt Betroffene eine Botschaft enthalten, die in Form von Lernen am Modell aufgenommen werden kann

  • Die/der PSA ist interessiert, eine gemeinsame Ebene des Verstehens zu finden, damit die Regeln eingehalten werden können

  • Die Regeln, Rahmenbedingungen, Vorgaben der Institution sind klar kommuniziert

  • Falls PSA Regeln, Rahmenbedingungen, Vorgaben mit ihren professionsethischen Werten nicht (mehr) vereinbaren können, thematisieren sie dies im Team, damit es für eine Weiterentwicklung genutzt werden kann

  • Der Gleichbehandlung gegenüber den anderen Klient*innen wird Rechnung getragen

  • Die Konsequenzen werden von der/dem PSA transparent gemacht

  • Die Gestaltung der Situation als Lernsituation steht im Vordergrund, nicht das Durchsetzen bestimmter Verhaltensweisen.

  • Die von den PSA ausgesprochenen Konsequenzen stehen in einem logischen Zusammenhang zum Regelverstoss

  • Nach einem Regelverstoss ermöglicht die PSA dem Klientel, die Sinnhaftigkeit der Regeln nachvollziehen zu können und erhöht so die Wahrscheinlichkeit, dass Regeln künftig eingehalten werden können

  • In der Situation begegnen die PSA dem Klientel mit einer wertschätzenden Haltung, was bedeutet, dass der Mensch und das Verhalten getrennt werden. Die PSA bleiben offen und unvoreingenommen. 

  • Das Klientel fühlt sich trotz Fehlverhalten akzeptiert

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