Stichwörter:

  • Die Teammitglieder tauschen sich aktiv über persönliche Wahrnehmungen und eigene Werte und Normen aus. Sie fragen nach, wie andere bestimmte Situationen erleben, wie sie sich gegenseitig sowie ihr Handeln empfinden.

  • Die Teammitglieder besprechen Geschehnisse, Ereignisse und Planungen. Sie pflegen einen aktiven Informationsaustausch (Wissensstand, Feedback, Reflexion, Entscheidungen).

  • Die Teammitglieder sind sich ihren Kompetenzbereichen und ihren Rollen bewusst und sind in der Lage, diese im Handeln einzuhalten. Sie tauschen sich darüber im Team aus. Sie analysieren und besprechen Kompetenzbereiche und Rollenverständnis immer wieder von Neuem.

  • Die Teammitglieder pflegen in der Regel einen offenen und wertschätzenden Kommunikationsstil. Emotionen werden nach Möglichkeit adäquat benannt und zum Ausdruck gebracht.

  • Eine sinnstiftende, gemeinsam geteilte Vision davon, was das Team erreichen und wie die Teammitglieder zusammenarbeiten wollen, inspiriert und motiviert alle.

  • Beteiligung und Mitsprache werden im Sinne der Leitprinzipien Multiperspektivität und Partizipation (Merten, Kägi, Zängl 2019) in der Zusammenarbeit im Team gelebt.

  • Leitbilder und Konzepte werden gemeinsam erarbeitet, weiterentwickelt und sind im Arbeitsalltag für alle Teammitglieder handlungsleitend. Sie zeichnen sich durch einen professionsethischen Werte- und Wissensbezug aus.

  • Ein Selbstverständnis als lernende Organisation unterstützt ein Teamklima des Vertrauens, das geprägt ist durch Fehlerfreundlichkeit, gemeinsames Lernen und Entwicklung der einzelnen Teammitglieder wie des Teams als Gruppe.

  • Weiterbildung, kollegiale Beratung, Inter-/Supervision etc. ermöglichen den einzelnen Teammitgliedern und dem Team als Gruppe, sich kontinuierlich zu reflektieren und hinsichtlich Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz weiterzuentwickeln.

  • Kommunikation und Interaktion zeichnen sich durch Respekt, Wertschätzung, Offenheit, Transparenz und Verbindlichkeit aus und sind durch gegenseitige Unterstützung und konstruktive Konkurrenz geprägt.

  • Meinungsunterschiede werden als Bereicherung verstanden, Konflikte als Motor für Entwicklungsprozesse begriffen.

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