Einzelne Klient/innen beraten

Stichwörter:

  • Die Beratung findet 1:1 in einem Beratungszimmer statt.
  • SP weist methodische Beratungskompetenzen auf
  • SP leistet „Hilfe zur Selbsthilfe“
  • SP verhilft Klientin zu positiven Erlebnissen
  • SP beruhigt Situation
  • Klient kommt mit Erwartungen in Bezug auf sein Problem
  • Die SP hilft Klientin Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden

5.1      Erklärungswissen – Warum handeln die Personen in der Situation so?

  • Systemisch/Lösungsorientierter Ansatz nach de Shazer und Insoo Kim Berg
  • Grundlagen der Gesprächsführung nach Wolfgang Widulle
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg
  • Das Vier­‐Seiten­‐Modell

 

5.2      Interventionswissen – Wie kann ich als professionelle Fachperson handeln?

  • Lösungsorientierte Gesprächsführung
  • Merkmale guter Gesprächsführung nach Widulle
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg

 

5.5      Fähigkeiten – Was muss ich als professionelle Fachperson können?

  • Wissen um lösungsorientierte Gesprächsführung, lösungsorientierte Fragen anwenden können
  • Geduld
  • Interesse
  • Kennen von Grundsätzen aus der Gewaltfreien Kommunikation und passend anwenden können
  • Wissen über Aktives Zuhören und dieses anwenden können
  • Wissen von wichtigen Dingen zum Setting und diese anwenden können
  • beschränktes Wissen über den Berufskodex (Berufskodex im Hinterkopf und in der Haltung im ganzen Gespräch)
  • Beratungskompetenz
  • Fähigkeit unvoreingenommen an einen Fall heranzugehen
  • Die soziale Dimension eines Falles kennen
  • Fähigkeit zur Problemerfassung
  • Empathie zeigen können
  • Fähigkeit der Schweigens

 

5.7      Wertewissen – Woraufhin richte ich mein Handeln aus? Welches sind die zentralen Werte in dieser Situation, die ich als handelnde Fachperson berücksichtigen will?

  • Berufskodex: 5.5 Soziale Arbeit hat soziale Notlagen von Menschen und Gruppen zu verhindern, zu beseitigen oder zu lindern.
  • Berufskodex: 5.6: Soziale Arbeit hat Menschen zu belgeiten, zu betreuen oder zu schützen und ihre Entwicklung zu fördern, zu sichern oder zu stabilisieren.
  • 8.5 Nach dem Grundsatz der Selbstbestimmung sind die SP verpflichtet Entscheidungen der Klientel zu berücksichtigen sofern diese Entscheidung niemanden gefährdet.
  • 8.6 Nach dem Grundsatz der Partizipation sollen Klientel miteinbezogen und beteiligt werden.
  • 8.8 Sie sollen nach dem Grundsatz der Ermächtigung handeln, das heisst die Klientel unterstützen, ihre Stärken zu entwickeln. (vgl.: www.avenirsocial.ch(10.11.2012))
  • Motivation: Die Klientin wird in ihrer Motivation gestärkt, ein Problem zu lösen und wird in der Lösungssuche unterstützt.
  • Autonomie der Klientin: Die Autonomie der Klientin wird gewahrt. Die SP ist fähig, eine Kooperation herzustellen.
  • Rollendistanz: Die SP ist in der Situation fähig, ihre Emotionen im Kontakt mit der Klientin zu kontrollieren und angemessen zu reagieren.
  • Partizipation: Die SP bezieht die Klientin beim Finden von Regeln, Zielen und Lösungen mit ein.
  • Ressourcenorientierung: Die SP versucht das Potential der Klientin zu erkennen und darauf aufzubauen. So werden ihre Ressourcen aufgezeigt und Erfolgsmomente gefördert.

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